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St. Stephen's Cathedral, Vienna

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St. Stephen's Cathedral, ViennaPhoto via TripAdvisor (ilonako4aryan)
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Der Stephansdom ist eine römisch-katholische Kirche in Wien, Österreich, und die Mutterkirche der Erzdiözese Wien. Er steht am Stephansplatz und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, bekannt für sein mehrfarbiges Ziegeldach. Die heutige romanisch-gotische Form wurde maßgeblich von Herzog Rudolf IV. initiiert und steht auf den Ruinen zweier früherer Kirchen.

Nicht verpassen

  • Der Südturm, 136 Meter hoch und Spitzname 'Steffl', bietet einen Blick über die Stadt und diente bis 1955 als Feuerwache.
  • Der Nordturm, dessen Bau 1511 eingestellt wurde, ist 68 Meter hoch und hat eine Renaissancehaube, die den Spitznamen 'Wasserturmdeckel' trägt.
  • Das Riesentor ist der Haupteingang, möglicherweise benannt nach einem Mammut-Oberschenkelknochen, der 1443 ausgegraben wurde.
  • Das Dach ist mit 230.000 glasierten Ziegeln gedeckt, die auf der Südseite einen Doppeladler und auf der Nordseite die Wappen von Wien und Österreich bilden.

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Möglichkeiten, St. Stephen's Cathedral, Vienna zu besuchen

St. Stephen's Cathedral, Vienna kannst du auf eigene Faust besuchen. Ein Guide lohnt sich für die Geschichte und Details, die man leicht übersieht. Eine Tour kann den Besuch mit nahegelegenen Sehenswürdigkeiten kombinieren.

Vor dem Besuch

  • Der Dom besteht aus Kalkstein und hat durch jahrhundertelangen Ruß und Luftverschmutzung eine schwarze Farbe angenommen, obwohl jüngste Restaurierungen einige Teile wieder in ihr ursprüngliches Weiß zurückversetzt haben.
  • Das Dach wurde 1945 durch einen Brand zerstört und mit über 600 Tonnen Stahlverstrebungen anstelle von Holz wieder aufgebaut.

Ein bisschen Geschichte

Die erste Pfarrkirche an dieser Stelle wurde 1147 geweiht. Herzog Rudolf IV. legte 1359 den Grundstein für einen gotischen Erweiterungsbau. Der Südturm wurde 1433 fertiggestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Dom vor der absichtlichen Zerstörung bewahrt, indem ein Hauptmann der Wehrmacht den Befehl, ihn zu beschießen, missachtete. Im April 1945 legten zivile Plünderer Brände, die auf den Dom übergriffen und das Dach schwer beschädigten. Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach dem Krieg, die vollständige Wiedereröffnung erfolgte 1952.

Häufige Fragen

Was ist die Pummerin?

Die Pummerin ist die größte Glocke Österreichs und wiegt 20.130 Kilogramm. Sie hängt im Nordturm und wird zu besonderen Anlässen wie Ostern, Heiligabend und Neujahr geläutet. Sie wurde 1951 aus den Überresten einer älteren Glocke gegossen, die bei einem Brand 1945 zersprang.

Warum ist der Dom schwarz?

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Ruß und Luftverschmutzung auf dem Kalksteinaußenputz angesammelt und ihm eine schwarze Farbe verliehen. Jüngste Restaurierungsprojekte haben einige Teile wieder in ihr ursprüngliches Weiß zurückversetzt.

Kann man den Südturm besteigen?

Der Südturm, genannt 'Steffl', ist 136 Meter hoch und hat 256 Stufen von oben bis unten. Er wurde bis 1955 als Feuerwache genutzt.

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